Die EU ist ein Staatenbund, der aus 27 europäischen Staaten besteht. In den 1950er Jahre gründeten sechs Staaten die Europäischen Gemeinschaften. Ziel war es, nach dem zweiten Weltkrieg, durch diese wirtrschaftliche Verbindungen die Gefahren militärischer Auseinandersetzungen zu verhindern und zum anderen durch die Vergrößerung des Marktes das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und zu beschleunigen. Es folgten in den folgenden Jahren weitere Staaten, die der Gemeinschaft beitraten. 1992 wurde mit dem Vertrag von Maastricht die Europäische Union gegründet, welche jetzt auch in nichtwirtschaftlichen Politikbereichen zuständig wurde. Es folgten einige Reformverträge, zuletzt der Vertrag von Lissabon, hier wurden wurden Kompetenzen erhöht, und die gemeinsamen Institutionen nach und nach demokratisiert. Die 27 Staaten der EU sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Großbritanien und Zypern. Gemeinsam haben in der EU 16 Staaten den Euro eingeführt. Die EU-Staaten arbeiten jedoch auch in der Innen- und Justizpolitik zusammen. Gegenüber Dritten treten sie gemeinsam als eine Institution auf.